Lauretanische Litanei Herr, erbarme Dich unser! |
Du Hilfe der Christen
Lamm Gottes, Du nimmst hinweg V. Bitte für uns, o heilige Gottesmutter. R. Auf dass wir würdig werden der Verheißungen Christi. Lasset uns beten! Wir bitten Dich, o Herr, unser Gott: gib, dass wir, Deine Diener, uns ständiger Gesundheit des Leibes und der Seele erfreuen, und dass wir durch die glorreiche Fürsprache der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria von der Trübsal dieser Zeit befreit werden und die ewigen Freuden genießen dürfen. Durch Christus, unsern Herrn. AMEN. |
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Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
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"Die du ehrwürdiger bist als die Cherubim und unvergleichlich
herrlicher als die Seraphim, die du unversehrt Gott, das Wort, geboren
hast, die du in Wahrheit Gottesgebärerin bis: dich preisen
wir hoch." |
"Wir wissen, dass er vor allen
Kreaturen von dem Vater ausging, kraft dessen Macht und Willen ...und
aus einer Jungfrau Mensch wurde, damit auf demselben Wege, auf dem
durch die Schlange der Ungehorsam seinen Anfang nahm, auch die Erlösung
käme. Eva hatte als unversehrte Jungfrau das Wort der Schlange
angenommen und gebar Ungehorsam und Tod, die Jungfrau Maria aber
nahm gläubig und freudig des Engels frohe Botschaft entgegen,
dass der Geist des Herrn auf sie herabkommen... und das Heilige,
das aus ihr geboren werden sollte, Gottes Sohn sei, und Sie antwortete:
"mir geschehe nach deinem Worte." |
"Gott nahm sein Bild und Gleichnis,
von welchem der Teufel Besitz ergriffen hatte, auf ebensolche Weise
wieder für sich. Denn in Eva erschlich das Wort, das den Tod
heraufbeschwor, Eingang, als sie noch Jungfrau war. So musste denn
auch das Wort Gottes, neues Leben aufbauend, in eine Jungfrau eingehen,
damit diejenigen, welche durch das weibliche Geschlecht ins Verderben
gerieten, durch dasselbe Geschlecht auf den Pfad des Heils zurückgebracht
würden. Eva glaubte der Schlange, Maria dem Gabriel. Den Fehler,
den die eine durch ihren Glauben beging, löschte der anderen
Glauben aus." |
Das Memorare Gedenke, o gütigste Jungfrau Maria, es ist noch nie gehört worden, dass jemand, der zu dir seine Zuflucht nahme, deinen Beistand anrief und um deine Fürbitte flehte, von dir verlassen worden ist. Von diesem Vertrauen beseelt, nehme ich meine Zuflucht zu dir, o Jungfrau der Jungfrauen, meine Mutter, zu dir komme ich, vor dir stehe ich als ein sündiger Mensch. O Mutter des ewigen Wortes, verschmähe nicht meine Worte, sondern höre sie gnädig an und erhöre mich! Amen. |